Herzlichen Dank unseren ehrenamtlich Mitarbeitenden!

150 Ehrenamtliche sind gekommen, 150 von insgesamt rd. 460 in den Häusern der Evangelischen Altenheimat engagierten Ehrenamtlichen. Für den 13. Oktober hat die Altenheimat in die Wohnanlage am Lindenbachsee eingeladen zu einem informativen, kulturellen, geselligen und kulinarischen Tag der Ehrenamtlichen: ein Dankeschön an alle ehrenamtlich Engagierten in unseren Häusern.

Christine Ahlfänger begrüßt und dankt dem Vorbereitungsteam

Lebendiger Austausch bei Kaffee und Kuchen

Dein Theater sorgt für Unterhaltung

"Nur wer selbst Freude hat was zu tun, kann auch selbst Freude bereiten". Dem Ehrenamt als hochgelobtem, teils von der Politik eingefordertem Engagement und dem Ehrenamt, das nur "funktioniert, wenn die Ehrenamtlichen von ihrer Tätigkeit erfüllt und zufrieden sind", widmet sich Frau Rohrberg, Koordinatorin der ehrenamtlichen Arbeit in der Wohnanlage am Lindenbachsee in ihrer Begrüßungsrede. Einerseits benötigen viele gesellschaftlichen Bereiche heute - wie auch die stationäre Pflege - ehrenamtliche Unterstützung. Andererseits darf ehrenamtliches Engagement kein "billiger" Ersatz für hauptamtliche Arbeit sein. Vielmehr ist Bedingung für ein gelingendes Ehrenamt, dass auch die Bedürfnisse des ehrenamtlich Engagierten erfüllt werden. Umfang, Zeiten und die Art des Engagements bestimmt daher die/der Ehrenamtliche selbst.

Herr Kübler, Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Altenheim, fügt dem noch einen weiteren Aspekt hinzu. Ehrenamtliches Engagement in unseren Häusern hilft der Altenheimat in ihrem Einsatz, die Pflegeheime in den Ort und in die Kirchengemeinden zu öffnen. Ehrenamtliche unterstützen einerseits die Bewohner sowie die Mitarbeitenden. Anderseits sind Ehrenamtliche wichtige Botschafter für die Themen Pflege und Teilhabe am Leben in der Gemeinde. Die ehrenamtlich Mitarbeitenden transportieren das in den Häusern praktizierte Bild einer auf Respekt und Achtung von persönlicher Selbstbestimmung basierenden Pflege in die Öffentlichkeit hinein.

Auf Kaffee und Kuchen folgt ein komprimierter Fachvortrag von Pflegedienstleiterin Regina Ahlfänger zu den wichtigsten Neuerungen des ab 2017 gültigen Pflegestärkungsgesetzes II. Frau Ahlfänger erklärt den neuen Begriff der Pflegebedürftigkeit, der sich nicht wie früher am Ausmaß der eingebüßten Fähigkeiten und dem zeitlichen Hilfebedarf, sondern am Grad der Selbständigkeit in allen Bereichen der Lebensgestaltung orientiert.

Entsprechend neu sind auch die Richtlinien zur Bemessung der Pflegebedürftigkeit. Menschen mit einer Demenz werden fortan stärker berücksichtigt als bisher. Ein wichtiges Kriterium der Bemessung des Pflegebedarfs ist die eingeschränkte Alltagskompetenz aufgrund einer Demenz oder anderer kognitiven Einschränkungen.

Auf die Information folgt das beschwingte musikalische Revue-Programm von Dein Theater "50 Jahr, blondes Haar". Währenddessen bereitet Küchenchef Hans Oswald und Team im Foyer auf Wärmeplatten das Abendessenbuffet, das den Tag kulinarisch abrundet.